Best Practices aus dem E-Commerce helfen bei einem Kreditantrag oft nicht. Manchmal schaden sie sogar. Banking und Versicherung folgen eigenen Regeln, und die sechs wichtigsten findest du unten. Deshalb starten wir mit deiner Antragsstrecke und deinen Kundendaten statt mit einer Checkliste.

Branchen · Banking & Finance
Conversion-Optimierung für Banken und Versicherungen
Wir finden heraus, warum Interessenten den Antrag abbrechen, und was sie zum Abschluss bringt. Banken, Broker und Versicherer arbeiten mit uns, weil wir beides liefern: die psychologische Diagnose, warum eine Antragsstrecke Abschlüsse verliert, und die Umsetzung, die sie behebt. Mit A/B-Testing, Konsumpsychologie und User Research.
Ein Konto oder eine Police kauft niemand spontan. Kunden brauchen Vertrauen, bevor sie Daten und Geld preisgeben, und jede Pflichtangabe ist ein Grund, aufzuhören. Am Ende steht ein Team, das selbst versteht, was seine Kunden bewegt, und eigenständig weitertestet.
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Seit 2006 · Kunden aus Direktbanking, Brokerage, Autofinanzierung und Versicherung
Seit 2006 in der Finanzbranche
Banken, Broker und Versicherer
Der Unterschied
Warum eine Antragsstrecke nicht wie ein Onlineshop funktioniert
Was Banking eigen ist
Sechs Faktoren, die Banking und Versicherung vom E-Commerce trennen
FAKTOR 01
Vertrauen kommt vor den Daten
Bevor jemand Einkommen, Steuer-ID oder Kontoverbindung eingibt, muss er dem Anbieter vertrauen. Einlagensicherung, Siegel und klare Datenschutzhinweise wirken nur, wenn sie vor der Abfrage sichtbar sind.
FAKTOR 02
Pflichtangaben, die bleiben müssen
Die Regulierung schreibt viele Felder vor, Weglassen ist keine Option. Wir testen deshalb Reihenfolge, Erklärung und Zeitpunkt der Abfrage. Das wirkt oft stärker als ein kürzeres Formular.
FAKTOR 03
Der Bruch bei der Legitimation
Video-Ident, Post-Ident oder eID führen aus deiner Strecke heraus. Hier steigen viele Kunden aus, die schon fast fertig waren. Wie gut du sie auf diesen Schritt vorbereitest, entscheidet, wer zurückkommt.
FAKTOR 04
Ein Produkt, das man verstehen muss
Zinsen, Gebühren, Laufzeiten und Tarife sind erklärungsbedürftig. Wer das Produkt nicht versteht, entscheidet sich gar nicht oder wählt das falsche, und das wird später gekündigt.
FAKTOR 05
Vergleichen ist der Normalfall
Kunden kommen vom Vergleichsportal und kehren dorthin zurück. Deine Produktseite muss diesen Vergleich gewinnen, und dafür reicht der beste Zins allein selten.
FAKTOR 06
Der Abschluss passiert oft offline
Viele Abschlüsse enden in der Filiale, beim Vermittler oder am Telefon. Tests brauchen deshalb ein Tracking, das dem Lead bis zum Vertrag folgt.
Wo wir optimieren
Vom Produktvergleich bis zum Cross-Sell: Wo Interessenten abspringen
Wir mappen deine konkrete Journey und testen die Stufen, die Abschlüsse bewegen. Ein Standardprogramm, das wir auf jede Bank gleich anwenden, gibt es bei uns nicht.
Produktseiten und Vergleich
Nutzen klar machen, Konditionen verständlich zeigen, Unsicherheit abbauen. Typische Tests: Darstellung der Konditionen, Vergleichstabellen, Vertrauenssignale direkt am Antragsbutton.
Rechner und Produktfinder
Kredit-, Tarif- und Sparrechner sind oft der Einstieg in die Entscheidung. Typische Tests: Voreinstellungen, Anzahl der Eingaben, Ergebnisdarstellung mit klarer nächster Aktion.
Antragsstrecke
Hier liegt der größte Hebel. Typische Tests: Reihenfolge der Schritte, Erklärtexte zu Pflichtfeldern, Fortschrittsanzeige, Zwischenspeichern auf Mobile.
Legitimation
Der Wechsel zu Video-Ident, Post-Ident oder eID ist der kritischste Moment der Strecke. Wir testen die Vorbereitung auf diesen Schritt, die Wahl des Verfahrens und die Rückholung von Abbrechern.
Onboarding und Aktivierung
Ein eröffnetes Konto ist noch kein aktiver Kunde. Wir testen den Weg zur ersten Nutzung: Karte aktivieren, Gehaltseingang umziehen, erste Sparrate einrichten.
Cross-Sell und Bestandskunden
Im Kundenbereich und in der App liegt oft mehr Ertrag als im Erstabschluss. Personalisierung nach Produktbestand und Lebensphase macht den nächsten Abschluss wahrscheinlicher.
Konsumpsychologie statt Best Practices
Die Psychologie hinter einem Abschluss
Bevor wir testen, verstehen wir, warum deine Kunden zögern. Unser Behavior Pattern Model liefert dazu belegte Verhaltensmuster. Für Banking und Versicherung sind diese fünf entscheidend.
Verlustaversion und Zero-Risk-Bias
„Was, wenn ich mich falsch entscheide?“ Hypothese: Kostenlose Kündbarkeit und Widerrufsrecht direkt am Antragsbutton erhöhen die Antragsstarts.
Social Proof
„Machen Leute wie ich das auch so?“ Hypothese: Kundenzahlen und Bewertungen, die zur Zielgruppe passen, senken die Abbrüche vor dem Antrag.
Anchoring
„Ist das ein guter Zins?“ Hypothese: Ein Vergleichswert wie der Marktdurchschnitt erhöht die wahrgenommene Attraktivität des eigenen Angebots.
Decision Paralysis
„Welcher der vier Tarife passt zu mir?“ Hypothese: Eine empfohlene Vorauswahl nach zwei kurzen Fragen senkt Abbrüche und spätere Tarifwechsel.
Commitment und Konsistenz
„Ich habe schon so viel eingegeben.“ Hypothese: Einfache erste Schritte wie Wunschbetrag und Laufzeit vor den persönlichen Daten erhöhen den Antragsabschluss.
Jedes Pattern wird zur testbaren Hypothese, nicht zur Designmeinung.
Ergebnisse aus Banking & Finance
Von der ersten Testreihe zum eigenen Conversion-Team
Die Consorsbank arbeitet seit 2013 mit uns. Wir haben dort A/B-Tests konzipiert und umgesetzt und parallel Methodik und Statistik an das Team übergeben. Daraus ist ein eigenes Conversion-Engineering-Team entstanden.
Seit 2013 Partner der Consorsbank
Die Zusammenarbeit läuft seit über zwölf Jahren. Sie verbindet operative Testarbeit mit dem Aufbau von Know-how im Haus.
Eigenes Conversion-Engineering-Team
Die Bank testet heute mit eigener Kapazität. Wir haben Methodik und Statistik weitergegeben, statt eine Abhängigkeit aufzubauen.
Stimmen aus Banking & Finance
Das sagen unsere Kunden aus Banking & Finance
So arbeiten wir mit Banken und Versicherern
Diagnose und Umsetzung aus einer Hand
Eine Empfehlung, die niemand umsetzt, bringt keinen einzigen Abschluss. Eine Umsetzung ohne Diagnose baut, was bestellt wurde, ohne zu prüfen, ob es das Problem löst. Wir stellen die psychologische Diagnose, setzen um und bleiben, bis es wirkt. Und wir sagen es, wenn etwas nicht funktioniert.
Enabling und Inhousing: Wir bauen Team, Prozess und Tooling auf, bis deine Leute eigenständig testen. Die Consorsbank und freenet haben auf diesem Weg eigene Conversion-Teams aufgebaut.
Full Service Experimentation: Research, Hypothesen, Design, Entwicklung, QA und Auswertung mit sauberer Statistik, wenn eigene Kapazität fehlt oder erst entstehen soll.
Relaunch- und Redesign-Absicherung: testgestützte Absicherung der kritischen Schritte einer neuen Antragsstrecke oder App.
Personalisierung: Segmentierung nach Produktbestand, Lebensphase und Kaufphase, auf der Website und im Kundenbereich.
Konzern-erprobt: Server-Side-Testing, Consent-konformes Tracking und die Abstimmung mit IT-Sicherheit, Datenschutz und Compliance sind bei uns Alltag.
Banking-CRO FAQ
Häufige Fragen zur Conversion-Optimierung bei Banken und Versicherungen
Ja. Wir testen Darstellung, Reihenfolge, Erklärung und Gestaltung. Pflichtinformationen, Einwilligungen und rechtlich vorgegebene Texte bleiben in jeder Variante vollständig erhalten. Varianten, die Rechtstexte berühren, stimmen wir vor dem Start mit deiner Rechts- oder Compliance-Abteilung ab.
Ja. Server-Side-Testing, Consent-Management sowie mehrere Marken und Märkte in einem Setup gehören zu unseren Standardprojekten mit Konzernen aus Banking, Versicherung, Telekommunikation und Handel.
Ja, mit angepasster Methode. Wir testen dort, wo die Stichprobe groß ist, also auf Produktseiten, in Rechnern und am Anfang der Antragsstrecke. Dazu messen wir Zwischenschritte statt nur den Abschluss und ergänzen mit User Research. Unsere Statistik-Tools zeigen vorab, welche Effekte überhaupt nachweisbar sind.
Wir verbinden das Verhalten auf der Website mit der Qualität der Leads. Anträge und Anfragen werden bis zum Vertrag im CRM verfolgt, und wir werten Tests auf abgeschlossene Verträge und Deckungsbeitrag aus statt auf abgeschickte Formulare.
Häufig ja, und wir helfen dabei. Genau das ist unser Enabling-Modell: Wir bauen Team, Prozess und Tooling mit auf, statt eine Abhängigkeit zu schaffen. Was ein internes Team selten mitbringt, ist die konsumpsychologische Diagnose und die statistische Absicherung. Beides geben wir weiter, bis deine Leute es selbst können. Kunden wie freenet und die Consorsbank haben auf diesem Weg eigene Conversion-Teams aufgebaut.
Erste Tests laufen in der Regel nach vier bis sechs Wochen, belastbare Muster zeigen sich nach drei Monaten. Ein Enabling-Programm ist auf sechs bis zwölf Monate angelegt, bis dein Team eigenständig arbeitet.
Kontakt aufnehmen
Zeig uns, wo deine Kunden abspringen
In 30 Minuten gehen wir deine Abschlussstrecke gemeinsam durch: Produktseite, Rechner, Antrag oder Legitimation. Du bekommst drei konkrete Hypothesen, die wir als Erstes testen würden, unabhängig davon, ob wir zusammenarbeiten. Antwort innerhalb von 48 Stunden.











